Was ist einRestrukturierungs<plan?

Der Restrukturierungplan ist das Kernstück und die gesetzlich vorgegebene Grundlage für Ihren Sanierungsprozess. In ihm werden die Maßnahmen für die erfolgreiche Sanierung Ihres Unternehmens festgelegt. Welche finanzwirtschaftlichen und operativen Maßnahmen Sie nutzen, bleibt Ihnen freigestellt. Eingriffe in Personalrechte und der betrieblichen Altersvorsorge sind allerdings ausgeschlossen. Der Restrukturierungsplan ist zweiteilig. Im darstellenden Teil werden die Grundlagen der Restrukturierung und die Auswirkungen auf die betroffenen Gläubiger beschrieben. Der gestaltende Teil konkretisiert Ihre Sanierungsmaßnahmen und kann zusätzliche Regelungen (z.B. Besserungsabreden etc.) beinhalten. Am Ende müssen Ihre betroffenen Gläubiger dem Restrukturierungsplan mehrheitlich zustimmen. Die Erstellung des Planes und dessen Abstimmung ist sehr komplex. Deshalb sollten Sie sich dazu beraten lassen. Mehr Informationen zum Restrukturierungsplan

Wie kann ich in Gläubigerrechte eingreifen?

Die außergerichtliche Sanierung setzt die Zustimmung aller Gläubiger voraus. Mit dem StaRUG erhalten Sie ein Sanierungsinstrument an die Hand, in dem Sie nun gegen einzelne Gläubiger Ihre Sanierung durchsetzen können. Welche Maßnahmen Sie nutzen, sind Ihnen freigestellt, sofern Sie nicht in Personalrechte oder die Altersvorsorge eingreifen. In einem vom Unternehmen entwickelten Restrukturierungsplan muss plausibel dargestellt werden, in welche Gläubigerrechte und wie tief eingriffen wird. Damit der Plan bei der späteren Abstimmung auch rechtlich bestand hat, ist eine umfassende und professionelle Vorbereitung wichtig.

Abgestimmt wird in Gläubigergruppen. Der Gruppenbildung selbst, kommt eine besondere Bedeutung zu, da gegebenenfalls sowohl einzelne Gläubiger als auch ganze Gruppen überstimmt werden können. Innerhalb einer Gruppe müssen mindestens 75 Prozent bezogen auf die Forderungssumme zustimmen. Gruppenübergreifend ist nur eine einfache Mehrheit erforderlich. Stellt sich eine Gruppe gegen den Restrukturierungsplan, kann sie durch andere, zustimmende Gruppen überstimmt werden. Wird dem Plan mehrheitlich zugestimmt, ist der Restrukturierungsplan angenommen. Mehr Informationen zum Restrukturierungsplan

Welche Informationen benötigen meine Gläubiger zum Start meines Sanierungsvorhabens?

Der Erfolg einer Sanierung durch das StaRUG wird ganz wesentlich von der Kommunikation zu Ihren Gläubigern geprägt. Niemand mag gerne überrumpelt werden, wenn in seine Rechte eingegriffen wird. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Sondierungsgespräch? Idealerweise haben Sie mit Ihrem Sanierungsberater zunächst ein Restrukturierungskonzept erstellt. Darin beschreiben Sie den Weg und das Ziel Ihrer Restrukturierung. Weiterhin stellen Sie darin klar, welche Maßnahmen und Forderungsverzichte von den Gläubigern benötigt werden, um Ihr Unternehmen wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Da der Gesetzgeber bei der Anzeige Ihres Sanierungsvorhabens erwartet, dass Sie den Stand der Verhandlungen aufzeigen, sollten die Sondierungsgespräche nach der Erstellung des Konzeptes beginnen. In dem Gespräch ist es wichtig, alle Handlungsoptionen zu kennen und richtig einzuschätzen, zumal die Gläubiger später Ihrem Restrukturierungsplan mehrheitlich zustimmen müssen. Greifen Sie deshalb auf die Expertise von erfahrenen Sanierungsberatern zurück, die Ihnen transparent und unvoreingenommen den Weg aus der Krise aufzeigen. Erfahren Sie mehr über den Weg durch das Verfahren.

Kann ich Personalmaßnahmen mit dem StaRUG vornehmen?

Im Rahmen des StaRUG können Sie weder in Personalrechte noch in die betriebliche Altersvorsorge eingreifen. In einer umfassenden Restrukturierung können Sie das StaRUG für andere operative Sanierungsmaßnahmen wie die frühzeitige Vertragsbeendigung nutzen und die Personalmaßnahmen außerhalb des StaRUG-Verfahrens finanzieren. Ist eine Finanzierung nicht möglich, bleibt Ihnen die Sanierung innerhalb einer Eigenverwaltung oder eines Schutzschirmverfahrens. Auch hier behalten Sie für die Sanierung das Steuer als Unternehmer in der Hand. Darüber hinaus können aus dem Insolvenzrecht weitere Maßnahmen zur Liquiditätsgenerierung genutzt werden. An Ihrer Seite stehen erfahrene Sanierungsexperten, die mit Ihnen gemeinsam die Neuausrichtung Ihres Unternehmens ermöglichen. Lassen Sie sich dazu beraten: https://falkensteg.com/leistungen/insolvenzberatung/eigenverwaltung/

Welche Aufgabe hat der Restrukturierungs
beauftragte?

Der Restrukturierungplan ist das Kernstück und die gesetzlich vorgegebene Grundlage für Ihren Sanierungsprozess. In ihm werden die Maßnahmen für die erfolgreiche Sanierung Ihres Unternehmens festgelegt. Welche finanzwirtschaftlichen und operativen Maßnahmen Sie nutzen, bleibt Ihnen freigestellt. Eingriffe in Personalrechte und der betrieblichen Altersvorsorge sind allerdings ausgeschlossen. Der Restrukturierungsplan ist zweiteilig. Im darstellenden Teil werden die Grundlagen der Restrukturierung und die Auswirkungen auf die betroffenen Gläubiger beschrieben. Der gestaltende Teil konkretisiert Ihre Sanierungsmaßnahmen und kann zusätzliche Regelungen (z.B. Besserungsabreden etc.) beinhalten. Am Ende müssen Ihre betroffenen Gläubiger dem Restrukturierungsplan mehrheitlich zustimmen. Die Erstellung des Planes und dessen Abstimmung ist sehr komplex. Deshalb sollten Sie sich dazu beraten lassen. Mehr Informationen zum Restrukturierungsplan

Wie kann mir das StaRUG konkret aus der Krise helfen?

Der Schwerpunkt des StaRUG liegt im Bereich der Sanierung der Passivseite, also der Finanzverbindlichkeiten, der Verbindlichkeiten gegenüber Ihren Lieferanten oder Ihren Vermietern. Mit dem Gesetz können Sie ungünstige Dauerschuldverhältnisse mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Ein Instrument, welches dem Insolvenzrecht entliehen ist. Eine Neuerung ist, dass der sogenannte Restrukturierungsplan nur bestimmte Gläubigergruppen umfassen muss und – eine zustimmende Mehrheit vorausgesetzt – obstruierende Gläubiger, die nicht im Sinne der Sanierung handeln, überstimmt werden können.

Vorausgesetzt Ihr Unternehmen hat einen gesundes Geschäftsmodell und ist nur drohend zahl